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Wirkprinzip und pflanzenphysiologische Wirkung von Silabaal®  

Silabaal basiert auf tribomechanisch aktiviertem Kalzit (Calciumcarbonat, CaCO₃) in Kombination mit Zeolith. Durch die spezielle Aktivierung werden die mineralischen Bestandteile in sehr feine Partikel überführt, wodurch eine besonders große aktive Oberfläche entsteht.

Bei der Anwendung auf die Pflanzenoberfläche können die feinen Mineralpartikel mit dem Blattgewebe und insbesondere mit den Stomata (Spaltöffnungen) in Kontakt treten. Dadurch wird eine direkte Interaktion der mineralischen Bestandteile mit der Pflanze ermöglicht – unabhängig von der Aufnahme über den Boden.

Das im Kalzit gebundene Calcium und die weiteren mineralischen Komponenten können dabei verschiedene pflanzenphysiologische Prozesse unterstützen. Calcium spielt insbesondere für die Stabilität und Funktion pflanzlicher Zellstrukturen eine wichtige Rolle. Darüber hinaus steht Calcium in engem Zusammenhang mit der Regulation der Stomata und damit mit der Steuerung des Wasserhaushalts der Pflanze.

Unter geeigneten Bedingungen kann die Anwendung von Silabaal® dazu beitragen, die Widerstandsfähigkeit der Pflanzen gegenüber hohen Temperaturen und anderen abiotischen Stressfaktoren zu unterstützen. Beobachtungen und Versuchsergebnisse weisen zudem auf eine Verbesserung verschiedener pflanzenphysiologischer Parameter hin.

Dazu zählen unter anderem:

  • Eine intensivere Grünfärbung und eine verbesserte Blattentwicklung,
  • eine höhere Widerstandsfähigkeit gegenüber Hitze- und Trockenstress,
  • eine verbesserte Pflanzenvitalität,
  • eine mögliche Verbesserung der Fruchtqualität,
  • ein erhöhter Gehalt bestimmter pflanzlicher Inhaltsstoffe,
  • sowie Veränderungen des Trockensubstanzanteils der Früchte.

Bei Kulturen wie Tomaten kann eine ausreichende Calciumversorgung außerdem dazu beitragen, physiologische Störungen wie die Blütenendfäule zu reduzieren, sofern diese durch eine unzureichende Calciumversorgung bzw. eine gestörte Calciumversorgung der Früchte begünstigt wird.

Untersuchungen an behandelten Pflanzen zeigen darüber hinaus Veränderungen in der Blatt- und Fruchtphysiologie, unter anderem hinsichtlich der Chloroplastenentwicklung, des Polyphenolgehalts und des Trockensubstanzanteils. 

Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Anwendung von Silabaal® nicht ausschließlich auf eine Nährstoffversorgung abzielt, sondern die Pflanze in ihrer physiologischen Leistungsfähigkeit und ihrer Anpassung an Umweltstress unterstützen kann.

 Silabaal® verfolgt damit einen direkten, mineralisch basierten Ansatz: Die Pflanze soll über die Blattoberfläche erreicht und in ihren natürlichen physiologischen Prozessen unterstützt werden – mit dem Ziel einer vitaleren Pflanze, einer höheren Stresstoleranz und einer verbesserten Produktqualität.

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